Pros
Es gibt zwar einige talentierte Kollegen, aber die meisten sind so mit ihren eigenen Problemen beschäftigt, dass sie niemandem helfen können. Remote-Arbeit ist zwar möglich, aber man merkt schnell, dass „remote“ auch beschreibt, wie sehr man sich mit dem Team verbunden fühlt. Die Führungsebene zeigt keinerlei Interesse daran, die miserable Stimmung oder das völlige Fehlen einer Unternehmenskultur anzugehen.
Kontras
Work-Life-Balance gibt es nicht. Rechnen Sie mit Slack-Nachrichten, E-Mails und „dringenden“ Meldungen zu jeder Tages- und Nachtzeit – auch an Wochenenden, Feiertagen und sogar im Urlaub oder bei Krankheit. Erschöpfung wird hier verherrlicht. Burnout ist kein Risiko, sondern ein unvermeidlicher Teil des Arbeitsalltags. – Extremer Mikromanagement durch unerfahrene Führungskräfte der mittleren Ebene, denen es sowohl an Autorität als auch an Einfühlungsvermögen mangelt, um ihre Teams effektiv zu unterstützen. Die Manager rühmen sich zwar ihres „transparenten Feedbacks“, schaffen es aber dennoch, Ihre Leistungen zu schmälern und Gehaltserhöhungen bei den Mitarbeitergesprächen zu verweigern. – Jeder Tag ist ein Spießrutenlauf mit Produktfehlern und fehlerhaften Prozessen, so häufig, dass ein Kunde ohne Probleme eine Seltenheit ist. Der Zustrom überforderter, unerfahrener Neueinstellungen verschärft das wachsende Chaos und den Qualitätsverlust nur noch. Kunden sind ständig frustriert und machen Sie für die Probleme verantwortlich. – Dieses Unternehmen definiert „toxische Kultur“ völlig neu. Die Führungsebene besteht aus einem ständigen Kommen und Gehen unqualifizierter Manager, die Einschüchterung mit Führung gleichsetzen. Burnout wird hier als Beweis für Engagement gefeiert.