4,0
8. Mai 2025
Pros
Ich arbeite jetzt seit zwei Jahren für Resolution und fühle mich unendlich glücklich, dort zu sein, wo ich bin. Ich würde ihn nicht gegen einen Job bei einem heißen Startup eintauschen, auch wenn er besser bezahlt wäre. Zur vollständigen Offenlegung: Ich arbeite zu 100% remote und besuche das Berliner Büro nur gelegentlich (aufgrund der Pandemie bisher sehr selten). Daher kann ich nicht wirklich für den Büroalltag sprechen. Ich bin jedoch sehr lautstark in Bezug auf jeden anderen Teil, den ich erlebt habe: - Im Gegensatz zu einem Startup besteht die Mission dieses Unternehmens nicht darin, um seiner selbst willen zu wachsen. Die Mission ist es, nachhaltig zu sein und eine gute Existenzgrundlage für die Mitarbeiter zu schaffen. - Ein Atlassian-Partner zu sein, ist ein wesentlicher Grund dafür, warum dies möglich ist. Es ist ein unglaublich gesundes Modell, das viele Partnerunternehmen mit sehr ähnlichen Merkmalen hervorgebracht hat: kleine Organisationen, die organisch ohne externe Investitionen rentabel waren. Und das zeigt sich in der Kultur, dem Tempo und den Erwartungen. - Es gibt keinen CEO, sondern zwei Co-CEOs. Einer mit dem technischen Weitblick. Einer mit den strategischen Fähigkeiten, um auf den Markt zu gehen. Beide haben einen unternehmerischen Hintergrund. Das ist großartig, weil sie wissen, was ihnen an dieser Umgebung nicht gefallen hat, und sie konzentrieren sich wirklich darauf, eine schlanke Struktur zu haben. - Kein Wunder, dass ich und viele meiner Kollegen Familien haben. Arbeit muss getan werden, aber sie steht unserem Leben nicht im Wege. Ich kann gleichzeitig ein großartiger Vater und ein großartiger Profi sein. - Seit ich in das Unternehmen eingetreten bin, gab es eine sehr klare Vision zur Diversifizierung, und das war ein großes Privileg und eine sehr interessante Reise. Wir betreiben im Grunde ein Spin-off für neue Produkte mit dem Sicherheitsnetz unseres ausgereiften Angebots. Wir experimentieren und lernen ohne Druck oder Angst zu scheitern. - Wir sind rauflustig, aber glücklich. Wir wissen, dass wir nicht alles tun können, was wir gerne tun würden. Also priorisieren wir einfach. Und das Maß an Freiheit, das wir genießen, ist einfach erstaunlich. Mein Vorgesetzter ist ein großartiger Vermittler und mag es nicht, Details im Kleinen zu verwalten. - Jeder oder fast jeder ist ein Senior. Es ist ein sehr horizontales Team, sowohl auf der Produkt- als auch auf der Marketingseite. - Und ich fühle mich nicht wohl dabei, diesen Teil aufzunehmen, weil es sich anfühlt, als würden wir prahlen, aber unsere Führung engagiert sich auch für das Allgemeinwohl, spendet Geld für wohltätige Zwecke und stellt sogar Fachleute ein, um ihnen eine zweite Chance zu geben, wenn sie es sind kämpfen. Es ist kein Zufall, dass ich im Mai 2020 bei Resolution angefangen habe.
Kontras
Resolution hat nicht die sexiesten Produkte auf dem Markt. Wir sind sehr, sehr Nischen und ziemlich technisch, und das ist etwas, das für manche Leute nicht ganz passt. Aber wir arbeiten daran, das zu verbessern. Wie viele Unternehmen in der Softwarebranche kämpfen wir mit der Geschlechterdiversität. Aber wir haben auch einen langen Weg zurückgelegt, früher waren es 100 % deutsche Männer, jetzt ist es definitiv reicher, mit mehr Frauen und ganz vielen verschiedenen Nationalitäten (z. B. Brasilien, Ägypten, Spanien, Ukraine oder China). Wenn Sie als kleineres Unternehmen eine sehr ehrgeizige Person sind und Manager eines großen Teams werden möchten, dann ist dies wahrscheinlich nicht der beste Ort für Sie.
Pros
• Flache Hierarchie: Die Geschäftsführer sind für jeden gut erreichbar, es gibt viele kleinere Projekte, in denen man Eigenverantwortung unter Beweis stellen kann. • Flexible Arbeitszeiten: Solange man zu den Kernmeetings da ist, kann man eigentlich arbeiten wann man will. Gut geeignet für Menschen mit Familien. Wir haben einige Kollegen, die fast ausschließlich von Zuhause aus arbeiten, aber auch diverse, die vom Büro aus arbeiten. • Gute Arbeitskultur: Sehr hilfreiche und nette Kollegen. Es ist noch nie vorgekommen, dass ich mal Informationen von Kollegen aus irgendeinem Grund nicht bekommen habe. Man muss sich die Informationen allerdings einfordern und dann teilweise auch die Kollegen nerven, weil die sind halt auch beschäftigt. Ich finde aber, das gehört zum eigenverantwortlichen Arbeiten dazu und sehe den Punkt als positiv an, da es auch dazu beiträgt zu lernen, sich Sachen einzufordern und für sich zu sorgen. • Faire Entlohnung, gute Benefits: Mein Gehalt finde ich überdurchschnittlich gut und hat sich in den letzten Jahren auch sinnvoll entwickelt. Der Arbeitgeber ist offen für die Übernahme von Leistungen, die für Arbeitnehmer im Endeffekt Steuern sparen, zB ÖPNV-Tickets, Kita-Gebühren, Arbeitsfahrräder. Auch gibt es, solange man es begründen kann, freie Wahl des Arbeitsgeräts (Laptop, Bildschirm, Peripherie, etc.) und der -software. • Coole Kunden: Wir haben einige sehr große und namhafte Kunden. Das kann zwar eine gewisse Herausforderung mit sich bringen, da es oft in größeren Unternehmen etwas chaotischer und langsamer ist, wenn eine Software eingeführt werden soll, aber es ist auch immer wieder interessant, mit diesen Firmen zusammen zu arbeiten.
Kontras
• Durch die flache Hierarchie und die kleine Firmengröße ist es schwierig aufzusteigen. Personalverantwortung zu übernehmen ist in einem gewissen Rahmen möglich, aber nicht wie zB in einem größeren Unternehmen. • Ich persönlich sehe diesen Punkt nicht als negativ an, aber für manche Bewerber könnte er es sein: Wir sind ein recht kleines Technologieunternehmen. Ein gewisses technisches Verständnis ist in fast allen Positionen, auch außerhalb der Entwicklung, notwendig. Außerdem wird selbstständiges Arbeiten vorausgesetzt. Als kleines Unternehmen kann man es sich nur schwer leisten, Leute zu micromanagen.