Pros
- Kollegen (deines Levels) sind freundlich und aufgeschlossen - Man kann ortsungebunden arbeiten - Macht sich gut im Lebenslauf für frische Hochschulabsolventen
Kontras
Ich bin weiterhin enttäuscht von Mathematicas unerfülltem Potenzial. Als Angestellter auf Junior-Niveau habe ich ein übergroßes Maß an Verantwortung bekommen, das in keinem Verhältnis zu meiner Entlohnung stand. Mein Arbeitspensum war überwältigend (manchmal bis zu 175% Auslastung) während die Arbeit selbst langweilig und repetitiv war. Uns wurde ständig gesagt, dass Mathematica ein Unternehmen ist, das von seinen Angestellten geführt wird mit Hingabe zu Kollegialität, aber ich und meine Kollegen wurden immer klein gehalten und abgelehnt, wann immer wir versuchten etwas außerhalb unseres direkten Arbeitsplans beizutragen. Die Direktverwaltung ist unfähig mit den meisten Belangen und Herausforderungen zu helfen, da ihre zentrale Rolle die Organisation des Personals ist. Des Weiteren ist Mathematica chronisch unterbesetzt, so sehr, dass man nur sehr selten ein Mitspracherecht bei der Art der Projekte und der Funktionen hat, die einem zugeordnet werden. Als ich eingestellt wurde, nahm ich das Angebot an (und den niedrigen Lohn) für die Gelegenheit mehrere klare Interessen verfolgen zu können, die meinem Abteilungsleiter zu Beginn offengelegt wurden. Nicht ein einziges Mal konnte ich mich mit diesen Projekten beschäftigen und wurde konsequent in eine Rolle gezwängt, die nichts mit meinen eigenen Interessen oder Zielen zu tun hatte. Zuletzt wurden Entwicklungsmöglichkeiten, Gehaltserhöhungen, berufliche Entwicklung oder Schulungen ständig präsentiert und dann weggenommen oder blieben einfach aus. Es gab null Transparenz bezüglich Gehaltserhöhungen oder Bewertungen der Angestellten, das Nachwuchs-Personal wurde oft in den Wahnsinn getrieben, indem man sie denken ließ, sie seien selbst verantwortlich für ihre Gehaltserhöhungen und Entwicklung, während es in Wirklichkeit die Projektleiter waren, die all das Feedback vorlegen (hinter verschlossenen Türen), Empfehlungen machen und oft glauben, dass ihr Projekt jedermanns erste Priorität sein sollte. Kurz gesagt: Mathematica ist schnell gewachsen, aber unternimmt wenig, um sich intern zu verbessern. Auch wenn sich Positionen im Junior-Niveau gut im Lebenslauf machen, schlechte Unternehmensführung und niedrige Löhne führen dazu, dass man nicht auf lange Sicht in dieser Funktion bleiben kann.