Pros
Flexibilität durch die Möglichkeit, remote zu arbeiten und mit einem vielfältigen Kundenstamm bundesweit zusammenzuarbeiten.
Kontras
Mein erstes Jahr bei ICF war super. Nur selten musste man mal fünf Überstunden in der Woche machen oder ein paar Stunden am Wochenende arbeiten, weil es unerwartete Änderungen in Kundenprojekten gab, die mit dem zugehörigen Förderantrag abgestimmt werden mussten. Zum Glück war mein Team im ersten Jahr super organisiert. Dann gab es eine Umstrukturierung in meiner Abteilung, und ich wurde in ein anderes Team versetzt. Der Teamleiter war gleichzeitig Projektmanager für viele Projekte und war völlig überlastet. Er delegierte Managementaufgaben oft an andere Analysten, was zu massiven Kommunikationsproblemen, schlechtem Projektmanagement und regelmäßigen Arbeitswochen von 50 bis 60 Stunden führte. Als Analyst II bekommt man keine Überstundenvergütung, man kann also 40 oder 60 Stunden arbeiten und bekommt trotzdem dasselbe Gehalt. Außerdem war der Teamleiter ein Meister der Manipulation und übernahm nie die Verantwortung für seine Fehler im Kundenmanagement oder seine Abwesenheit im Projekt – außer in der ersten und letzten Woche vor der Antragsabgabe. Dann mischte er sich aber so ein, dass es zu völliger Ineffizienz und Chaos führte. Ich fühlte mich überarbeitet, nicht wertgeschätzt und bis ins kleinste Detail kontrolliert. Es herrscht dort eine Kultur des Schleimens nach oben und des Herabsetzens nach unten – und zwar in vollem Umfang.